Storytelling

THEMA 2017: "Entscheidung"

Auftrag:
Eine einfache, kurze Geschichte erzählen. Das fertige Video aus mehreren Clips zusammenschneiden, mit Titel und Abspann versehen. Originalton oder Musik verwenden.

 

Folgende Elemente müssen erkennbar sein:
Einstieg, Orientierung: Packende erste Bilder, Ort, Personen

Story wird aufgebaut: Kurz und spannend, Vorbereitung des Höhepunkts
Höhepunkt: Hauptaussage, Überraschende Wendung, Highlight, Auflösung …
Ausklang: Filmischer Schlusspunkt

Vorgehen:

1. Idee kreieren, einfaches Skript erstellen

2. Einzelclips aufnehmen, mit Varianten
3. Videosequenzen zur Geschichte zusammenfügen, schneiden und weiterbearbeiten (auf dem Handy oder auf dem Computer)
4. Ev. nachvertonen, Musik einfügen
5. Video ausspielen (rendern/speichern/exportieren), damit es präsentiert werden kann.

6. Video per USB-Stick abgeben, einige Beispiel werden auf der Kurswebsite veröffentlicht.

 

Zu beachten:

  • Aufstützen, ev. Stativ mit Handyhalterung verwenden, Schwenks nur, wenn wirklich nötig, freihand sehr ruhig halten
  • Im Querformat filmen/fotografieren (Handy)
  • Spannend filmen: Verschiedene Perspektiven und Einstellungsgrössen
  • Auf den Ton achten, wenn Originalton verwendet werden soll.
  • Rechtliches beachten: Recht am eigenen Bild, Musikrechte

Material:

Fotokamera mit Videofunktion, Videokamera, Handy, Software zum Bearbeiten und Schneiden auf dem Handy (Adobe Premiere Clip oder ähnliche) oder freie Videosoftware (z.B. Windows Movie Maker für PC) oder kommerzielle Software (z.B. Premiere Elements, iMovie).

Horizontale und vertikale Erzählweise

Eine kurze Story in einer Folge ist immer eine vertikale Erzählung. Relevant werden die Begriffe bei Serien: Wenn jede Folge eine unabhängige Geschichte zeigt und alle Erzählstränge abgeschlossen sind, spricht man von vertikaler Erzählweise (typisch bei Krimiserien wie Tatort). Wenn hingegen grosse Geschichten über mehrere oder gar alle Folgen entwickelt werden, handelt es sich um eine horizontale Erzählweise. Vorreiter hier ist Netflix. Typische Beispiele sind The Sopranos, House of Cards, Game of Thrones, aber auch Wilder von SRF. Natürlich gibt es auch Mischformen.