Whiteboard-Video

Die folgenden Notizen wurden zum Teil von Studierenden der PHLU im Modul MEMW 2016 verfasst.

 

Whiteboard-Videos funktionieren ähnlich wie Schiebe-Videos, denn auch hier wird nur in zwei Dimensionen gearbeitet. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, den Inhalt zu schieben, zu wischen, zu drehen, zu gestikulieren etc. Die Arbeit in der Vertikalen macht den Einsatz von Magneten oder Klebenotiz-Zetteln notwendig.

Vorteile

  • schnell und platzsparend: Die Legearbeit kann unabhängig vom Drehort geübt und anschliessend auf einer kleinen Fläche aufgezeichnet werden.

Nachteile

  • “One Take” erschwert: Das Bild kann zwar in einer Szene aufgezeichnet werden, die Stimme der arbeitenden Person kann ohne Mikrofon aber eventuell schlecht aufgezeichnet werden. Der Text müsste deshalb von einer weiteren Person nahe der Kamera gesprochen werden, oder nachträglich dem Bildmaterial unterlegt werden. Testen!
  • Anonymität eventuell nicht gegeben: Die arbeitende Person ist auf der Aufnahme erkennbar, ausser es wird nur die arbeitende Hand gezeigt.
  • Einschränkung bei der Verwendung von dreidimensionalen Gegenständen, da sie sich nur schwer am Whiteboard befestigen lassen.

Achtung

  • Stativ verwenden
  • Für die Aufnahme empfiehlt sich die manuelle Schärfeeinstellung bei der Kamera, um das selbständige Fokussieren zu verhindern, da dies bei jeder Handbewegung zu Unruhe im Bild führen würde. Bei dreidimensionalen Gegenständen ist deshalb ein spezielles Augenmerk auf die Bildschärfe zu legen.
  • Whiteboards spiegeln (Licht-Hotspots). Lichtrichtung beachten.

Geeignet für

  • Aufnahmen in der Klasse/im Klassenzimmer
  • Erläuterungen von Sachverhalten